Alte Drucker Katuschen gestapelt

Richtig entsorgen: Wohin mit Toner und Patrone?

Um wertvolle Ressourcen unserer gebeutelten Erde nicht unnötig zu plündern, kann jeder seinen persönlichen Beitrag leisten. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in Zeiten der weltweiten Klimaerwärmung, vermüllter Meere und mit Schadstoffen belasteter Nahrungsmittel aktueller denn je. Unternehmen stehen ebenso in der Pflicht, ihren Müll so umweltschonend wie möglich zu entsorgen – insbesondere, wenn es sich um giftigen Abfall wie (fast) leere Toner-Trommeln und Tintenpatronen handelt. Doch wie wird der Büro-Sondermüll richtig entsorgt?

Umkompliziert und nachhaltig entsorgen

Kaum ein Unternehmen kommt um technische Geräte wie Kopierer, Drucker und batteriebetriebene Kleingeräte herum. Sind die darin eingesetzten Kartuschen, Toner-Trommeln und Batterien leer, muss nicht nur schnell Ersatz her. Auch die Reststoffe, eine Mischung aus Kunststoffen, Metall-Legierungen und Farbresten musst Du loswerden – möglichst unkompliziert, aber umweltgerecht. Wer seinen Müll illegal entsorgt, dem drohen übrigens empfindliche Geldstrafen, zusammengefasst im Umwelt-Bußgeldkatalog 2016 des Bundesamtes für Umwelt.

Entsorgung in der Restmülltonne? Gesetz top, Gewissen flop!

Wahrscheinlich hattest Du gar nicht vor, Deine alten Kartuschen in die nächstgelegene Hecke zu werfen oder im Wald zu vergraben. Du denkst vielmehr darüber nach, ob es ok ist, Patronen, Toner und Co. in den Restmüll zu geben? Kannst Du machen, das Gesetz verbietet es Dir nicht, die leeren Patronen auf diese Art zu entsorgen. Die entscheidende Frage lautet aber: Kannst Du es mit Deinem Gewissen vereinbaren, wenn giftige Farbreste erst auf der Mülldeponie landen, vom Regen ausgespült ins Grundwasser gelangen und die Giftstoffe Flora und Fauna belasten? Restlos leer sind die Patronen nämlich nicht.

Recycling und Refilling sind umweltfreundliche Alternativen

Bislang ist es bundesweit erlaubt, leere Toner-Trommeln und Farb-Kartuschen im Hausmüll zu entsorgen, doch umweltfreundlich entsorgen geht anders. Viele Hersteller bieten die kostenlose Rücknahme ihrer Produkte an. Einfach das entsprechende Dokument herunterladen, ausdrucken und auf das verpackte Druckleergut kleben – fertig. Die Kosten für die Retour-Sendung übernimmt der Hersteller. Der hat selbst auch etwas davon. Denn die Kunststoffe und Metalle lassen sich wunderbar recyceln, was kostengünstig und Ressourcen schonend zugleich ist. Das Dokument zu suchen, die Patronen einzupacken und zur Post zu bringen bedeutet für Dich zu viel Stress? Dann schau im Internet nach, ob Du

  • leere Kartuschen in einer nahegelegenen Sammelstelle abgeben kannst (zum Beispiel beim Wertstoffhof oder gemeinnützigen Organisationen, die von der Aufbereitung der Reststoffe profitieren)
  • oder ob Du einen kostenlosen Abholservice beauftragen kannst (die Anbieter sind zahlreich).

In der Regel ist die Rücksendung verbrauchter Druckprodukte an die Hersteller unkompliziert – bestimmte Kartuschen (für große Spezialdrucker zum Beispiel) nehmen sie allerdings nicht zurück.

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